Unimarkt: Umbau statt Neubau

Die Unimarkt Gruppe setzt strategisch auf Lokalität und Modernisierung

Im vergangenen Geschäftsjahr hat Unimarkt zahlreiche Filialen renoviert.
Im vergangenen Geschäftsjahr hat Unimarkt zahlreiche Filialen renoviert. © Unimarkt

2020 lief gut für Trauner Lebensmittelkette Unimarkt. Die Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2020/21 rund 440 Mio. Euro verbuchen (2019/20: 410 Mio. Euro).

Das sei laut dem neuem Alleingetümer Andreas Haider der größte Umsatz bisher. Das konsolidierte EBIT machte 6,5 Mio. Euro aus.

Auf Innovationskurs

„Die Zahlen sind äußerst positiv. Dies liegt an der gelebten Regionalität und unserem Innovationsgeist, und auch an der Pandemie“, so Eigentümer Haider. 49 Prozent des Umsatzes machen die Frische-Produkte aus, 20 Prozent die regionalen Artikel.

In Summe wurden im vergangenen Geschäftsjahr 15 Standorte zu Frischemärkten umgebaut und 7,5 Mio. Euro in Ausbauten investiert, darunter auch der Standort in Wilhering. Für heuer will Unimarkt weiter auf der Modernisierungsschiene fahren.

Dafür werden 25 Mio. Euro investiert. Diese fließen in die Revitalisierung, dem Logistikstandort in Traun sowie in die Forcierung der digitalen Preisauszeichnung. Wilhering sei hier laut Geschäftsführer Robert Knöbl Pilotfiliale.

Danach sollen 30 weitere Märkte umgestellt werden. Insgesamt fließen fünf Mio. Euro in die Digitalisierung. „Heuer werden fünf neue Unimarkt-Standorte dazugekommen“, so Haider.

Laut dem Eigentümer seien unter anderem die Standorte in Kirchberg-Thening sowie im steirischen Weiz fix. Zehn Filialen sollen zu Franchisepartnern werden. Bis 2025 werden 55 Mio. Euro in die Hand genommen.

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