Unionsbosse für längere AKW-Laufzeit

SPD ortet „Showdiskussionen“

Gruppenbild mit Reaktor: CDU-Vorsitzender Merz (links) und Bayerns Ministerpräsident Söder (CSU) setzen auf Atomkraft.
Gruppenbild mit Reaktor: CDU-Vorsitzender Merz (links) und Bayerns Ministerpräsident Söder (CSU) setzen auf Atomkraft. © AFP/Stache

Die Union setzt sich vehement für eine Laufzeitverlängerung der deutschen AKW ein. CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder drängten beim Besuch des Atomkraftwerkes Isar 2 bei Landshut, rund 150 Kilometer westlich von Linz, auf entsprechende Gesetzesänderungen.

„Der Atomkraftwerkbetrieb ist technisch, personell und rechtlich möglich“, erläuterte Merz. Er betonte, es gehe dabei nicht darum, die alte Kernenergie zurückzuwollen, aber es sei in der aktuellen Lage wichtig, die Probleme nicht zu verstärken.

Söder ergänzte, von einer Verlängerung der Laufzeit von Isar 2 würde Deutschland genauso profitieren wie Bayern. Es gehe dabei aber nicht nur um drei Monate, die Reaktoren müssten mindestens bis 2024 weitergehen. Dafür müssten neue Brennstäbe besorgt werden.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch bezeichnete die Debatten um eine Laufzeitverlängerung bis 2024 als „Showdiskussionen“.

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