UNO: Schallenberg bestätigt Iran-Atomgespräche in Wien

Bundespräsident, Bundeskanzler und Außenminister trafen Guterres

Außenminister Alexander Schallenberg (l.), Bundespräsident Alexander Van der Bellen (2. v. l.) sowie Bundeskanzler Sebastian Kurz (r.) erörterten im Rahmen eines Treffens mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres wichtige internationale Themen.
Außenminister Alexander Schallenberg (l.), Bundespräsident Alexander Van der Bellen (2. v. l.) sowie Bundeskanzler Sebastian Kurz (r.) erörterten im Rahmen eines Treffens mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres wichtige internationale Themen. © APA/Bundesheer/Peter Lechner

Auch die Fortführung der Iran-Atomgespräche war ein Thema am Rande der UN-Vollversammlung in New York. So konnte Außenminister Alexander Schallenberg bestätigen, dass es demnächst in Wien Gespräche mit dem Iran zur Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015 geben soll.

Das sei auch bei einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Hossein Amir-Abdollahian bei der UNO-Generaldebatte besprochen worden, sagte Schallenberg bei einem gemeinsamen Pressebriefing mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Auch Treffen mit Guterres stand auf dem Terminplan

Van der Bellen, Kurz und Schallenberg waren am frühen Mittwochnachmittag (Ortszeit) im Rahmen der UNO-Generaldebatte, mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres zusammengekommen. „Wir vertreten viele gemeinsame Standpunkte“, erklärte Van der Bellen nach dem Treffen und nannte als Beispiele die Schlagworte „Kooperation statt Konfrontation“ oder „Multilateralismus“.

Bundeskanzler Sebastian Kurz traf noch mit dem ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger (98) zusammen. In einem Video-Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg nahm Kurz zudem auch zum umstrittenen Indopazifik-Sicherheitspakt von Australien, Großbritannien und den USA Stellung. Kurz erklärte, er verstehe die Enttäuschung Frankreichs. Prinzipiell seien starke transatlantische Beziehungen sehr wichtig. „Wir sollten daran arbeiten.“

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