ÖFB-Teamchef optimistisch vor Showdown gegen Dänemark

FUSSBALL UEFA WM-QUALIFIKATION STERREICH - FRER
Marcel Sabitzer (Bild) und Co. müssen ihr Visier gegen Dänemark gut einstellen. © APA/Punz

„Ich muss der Mannschaft nicht kommunizieren, welche Bedeutung das Spiel hat. Für uns ist in einer WM-Qualifikation mit nur zehn Spielen jedes Spiel von großer Wichtigkeit“, will Teamchef Franco Foda nichts vom viel zitierten Endspielcharakter des Aufeinandertreffens mit Dänemark wissen.

Abgerechnet werde erst nach zehn Matches. Klar ist aber, dass der Rückstand auf die Skandinavier im Falle einer Niederlage schon fünf Punkte betragen würde samt deutlich schlechterem Torverhältnis, womit Platz eins zumindest vorerst einmal außer Reichweite wäre.

Das gilt es zu vermeiden, wenngleich sich Österreich gegen den Zwölften der Weltrangliste in der Außenseiterrolle befindet: „Es spielt keine Rolle, ob man Favorit ist oder nicht. Entscheidend ist, dass man auf dem Platz über 90 Minuten die optimale Leistung abruft und alles dafür tut, das Spiel zu gewinnen“, betonte Teamchef Foda.

Das beinhaltet am Mittwoch unter anderem diese Maßnahmen: „Wir müssen kompakt agieren und ihre Flügelspieler unter Kontrolle haben, da kommt viel Arbeit auf unsere Außenverteidiger zu. Darüber hinaus müssen wir unser Spiel in der Offensive entwickeln und wir müssen mutig und entschlossen auftreten.“

Dänen kommen mit starker Bilanz

Denn vom Gegner sprach der Deutsche nur in den höchsten Tönen: „Sie haben große Qualität, Tempo und Tiefgang und sind auch defensiv sehr stabil.“ Dazu komme taktische Variabilität und große individuelle Qualität durch Spieler wie Eriksson oder Poulsen.

Für Foda ist aber auch klar: „Unsere Mannschaft hat auch Qualität, das hat sie schon in vielen Spielen gezeigt. Sie kann sich immer wieder steigern, wenn der Gegner besser wird.“

Das muss sie auch, wie ein Blick auf die Leistungskurve der Nordeuropäer zeigt. Von den letzten 25 Matches haben sie nur zwei (jeweils gegen Belgien) verloren und bei acht Unentschieden 15 Mal, unter anderem in England (2:0), gewonnen. In den letzten neun Spielen gab es gar sieben volle Erfolge.

Drei Spieler verließen die Nationalmannschaft

Was die Aufstellung betrifft, gab sich Foda wieder geheimnisvoll. Fix ist nur, dass Grillitsch (gesperrt), Lienhart (lokale Corona-Bestimmung in Freiburg) und Bachmann (zurück zu Watford/Spiel am Freitag) den Teamkader vorzeitig verlassen haben.

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