Unternehmer sind nun am Zug

Diese Woche geht die WK-Wahl über die Bühne – WB will Spitzenposition ausbauen

„Zur Stärkung der Interessenvertretung ist es wichtig, dass die Unternehmer von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen“, sagt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer (kl. Bild)
„Zur Stärkung der Interessenvertretung ist es wichtig, dass die Unternehmer von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen“, sagt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer © katherine_gee - stock.adobe.com

Am Mittwoch, 4. und Donnerstag, 5. März, finden in Oberösterreich die Wirtschaftskammerwahlen statt. Bei diesen Wahlen werden von den Wirtschaftskammermitgliedern die Vertreter für die Fachgruppen- und Fachvertretungsausschüsse auf direktem Weg gewählt. Jedes Mitglied, das zum Wahlstichtag 22. November 2019 über eine aktive Mitgliedschaft verfügt hat, kann seine Stimme abgeben.

„Gerade in einem wirtschaftlich schwieriger werdenden Umfeld ist es besonders wichtig, der heimischen Wirtschaft eine starke Stimme zu verleihen. Die Wirtschaftskammer hat in den vergangenen Jahren viel zugunsten der oberösterreichischen Unternehmen erreicht und durchgesetzt.

Grundlage für diese Durchsetzungsstärke ist die Tatsache, dass unsere WK-Organisation hinter allen Wirtschaftstreibenden steht. Als Präsidentin der WKO Oberösterreich lade ich daher alle Unternehmer ganz herzlich ein, ihre Stimme abzugeben“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

So wie schon vor fünf Jahren besteht wieder die Möglichkeit, mittels Wahlkarte oder durch persönliche Stimmabgabe am 4. und 5. März in einem der 277 Wahllokale zu wählen. Wichtig ist, dass die Wahlkarte unterschrieben ist und am letzten Wahltag (5. März) zu Wahlschluss bei der Hauptwahlkommission der WKOÖ eingelangt ist.

Nach den Urwahlen werden zwischen 16. März und 24. April die Fachgruppenausschüsse beziehungsweise Fachvertreter aus ihrer Mitte den Obmann und die beiden Stellvertreter beziehungsweise den Vorsitzenden einer Fachvertretung wählen. Die Präsidenten-Wahl ist für 10. Juni angesetzt.

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Wirtschaftsbund setzt auf Entlastungspaket

Als mit Abstand stärkste Fraktion geht der Wirtschaftsbund (WB) ins Rennen. Er erreichte im Jahr 2015 65,4 Prozent der Stimmen. Spitzenkandidatin Doris Hummer setzt auch heuer wieder auf die Themen Bürokratieabbau, Entlastung für Unternehmer, Fachkräftesicherung und Breitbandausbau. „Und zwar für alle Unternehmen, egal wie groß sie sind, denn Wirtschaft ist unteilbar“, so Hummer.

Weiters treten die Grüne Wirtschaft, die Freiheitliche Wirtschaft, der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband, die Unos sowie die überparteiliche Liste Wir bei der Wahl an.

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