Unterstützung für Kälberbauern

„Made in Austria“ soll auch beim Kalbfleisch Vorrang genießen

Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger setzt auf heimisches Kalbfleisch.
Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger setzt auf heimisches Kalbfleisch. © Land OÖ/Wakolbinger

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger begrüßte die im Landwirtschaftsausschuss des Oberösterreichischen Landtages einstimmig beschlossene Resolution für eine nationale Unterstützung der Kälbermast.

„Der einstimmige Beschluss ist ein klares Bekenntnis zur regionalen Landwirtschaft. Unsere Familienbetriebe sollen auch weiterhin die Menschen mit besten Lebensmitteln versorgen, in Zukunft auch vermehrt mit heimischem Kalbfleisch.“

In der Konferenz der Landesagrarreferenten wurde bereits die mögliche Umsetzung einer derartigen Förderung erarbeitet. Mit einer bundesweit einheitlichen Förderung von Vollmilchkalb und Kalb rosè über QplusRind sollen die Rentabilität der Kälbermast gesteigert, die Eigenversorgung gestärkt und Langstrecken-Transporte verringert werden.

„Damit wir die Kälbermast erfolgreich nach Österreich zurückholen, braucht es neben einer finanziellen Stärkung des Sektors einheitliche AMA-Richtlinien in diesem Bereich und vor allem auch den entsprechenden Absatz.

Es kann nicht sein, dass ein Preisunterschied von 50 Cent pro Kalbsschnitzel dazu führt, dass Kalbfleisch mit langen Transportwegen und schlechteren Haltungsbedingungen importiert wird.

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Heimisches Kalbfleisch, das aufgrund der tiergerechten Fütterung etwas dunkler aber mindestens so schmackhaft ist, muss im Handel, der Gastronomie und der Außer-Haus-Verpflegung klar den Vorzug bekommen“, betonte Hiegelsberger.

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