Unwetter forderten Feuerwehren im Süden Österreichs

Im Süden Österreichs sind die Feuerwehren am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag von Unwettern gefordert worden. Betroffen waren mehrere Gemeinden in der Steiermark und in Kärnten sowie die südburgenländischen Bezirke Jennersdorf und Güssing. Starkregen sorgte nach Angaben der Helfer binnen kurzer Zeit für vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Die Aufräumarbeiten dauerten am Samstag in manchen Gebieten an.

Von kleinräumigen Überschwemmungen betroffen waren in der Steiermark die Gemeinden Gnas und Bad Gleichenberg (Bezirk Südoststeiermark), wo bis zu 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter binnen kürzester Zeit niedergingen. Allein die Bereichsalarmzentrale „Florian Feldbach“ meldete rund 250 Feuerwehrmitglieder von 15 Wehren, die ab 22.30 Uhr im Einsatz standen. Teilweise waren die Vermurungen rund 20 Zentimeter hoch.

Nach Angaben des Feuerwehrverbandes lagen die Unwetter-Hotspots in Kärnten in den Gemeinden Krumpendorf, Pörtschach, Moosburg, Feldkirchen und Friesach. Stellenweise fielen binnen weniger Stunden fast 100 Liter pro Quadratmeter Niederschlag. Wind brachte einige Bäume zu Fall, was zu unpassierbaren Straßen führte. Neben starkem Regen ging Hagel nieder. Unwetterschäden wurden auch in der Landeshauptstadt Klagenfurt registriert. In Summe standen kärntenweit 40 Feuerwehren bei 176 Schadenslagen im Einsatz.

Im Burgenland nahm das Unwetter am Freitag gegen 21.30 Uhr seinen Lauf. Allein in Mogersdorf waren acht Feuerwehren mit elf Fahrzeugen im Einsatz. In der Marktgemeinde im Bezirk Jennersdorf wurde ein Pkw von Wassermassen eingeschlossen. Der Lenker wurde von der Feuerwehr gerettet. Aus wettertechnischer Sicht nicht zur Ruhe kam in der Nacht auf Samstag der Bezirk Güssing. Bereits zum dritten Mal in der laufenden Woche zogen heftige Gewitter über diese Region hinweg. Hauptbetroffen waren die Orte Rohr und Sulz.

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