US-Regierung finanziert Corona-Impfstoff-Projekt mit 1,6 Mrd. Dollar

Die US-Regierung unterstützt das Coronavirus-Impfstoff-Projekt des amerikanischen Biotechunternehmens Novavax mit 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Mrd. Euro). Damit sollen Tests mit dem potenziellen Impfstoff sowie dessen Herstellung und Vermarktung in den USA finanziert werden.

Ziel sei es, bis Jänner kommenden Jahres 100 Millionen Impfstoffdosen liefern zu können, sagte Vorstandschef Stanley Erck.

Der am Dienstag angekündigte Zuschuss ist der bisher größte innerhalb des Projekts „Operation Warp Speed“ von US-Präsident Donald Trump, mit dem die Suche nach einem Impfstoff und nach Medikamenten gegen das Coronavirus beschleunigt werden soll. Novavax wird auch von der internationalen Impfinitiative CEPI sowie dem US-Verteidigungsministerium finanziell unterstützt.

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Der Zuschuss der US-Regierung hievte die Aktien von Novavax auf ein Rekordhoch. Die Papiere stiegen im vorbörslichen US-Geschäft um gut 33 Prozent auf 106 Dollar.

Mit dem Geld aus Projekt „Warp Speed“ soll auch eine große klinische Studie der entscheidenden Phase III mit dem Impfstoff bezahlt werden, die im Oktober beginnen könnte. Die Ankündigung folgt auf eine Investition von 456 Millionen Dollar in den Impfstoffkandidaten von Johnson & Johnson im März, einem Zuschuss über 486 Millionen Dollar für den Biotechkonzern Moderna im April sowie im Mai einer Unterstützung von bis zu 1,2 Milliarden Dollar für den Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca, den das Unternehmen mit der Universität Oxford entwickelt. Die US-Regierung finanziert zudem die amerikanische Firma Emergent Biosolutions mit 628 Millionen Dollar, um die heimische Produktionskapazität für einen potenziellen Coronaimpfstoff sowie für Medikamente zur Behandlung von Covid-19 zu erweitern.

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