Uwe Laub: Leben

Mit einem Artensterben in Südafrika lässt der deutsche Thrillerautor Uwe Laub seinen neuen Roman „Leben“ beginnen. Antilopen, Elefanten und andere Wildtiere sterben ohne sichtbaren Grund zu Tausenden.

Aber dabei bleibt es nicht. Auch der Münchner Pharmareferent Fabian Nowack erlebt auf einmal seltsame körperliche Probleme. Ein Spezialist stellt einen seltenen Gendefekt fest, der ihn unnatürlich schnell altern lässt. Niemand kann ihm sagen, wie lange er noch zu leben hat.

Aber er nimmt an einem Experiment teil, das zu einem rettenden Medikament führen soll. Denn längst leiden überall Menschen unter diesen unerklärlichen Symptomen. Im brasilianischen Urwald sucht indes die Botanikerin Davina im Auftrag eines Pharmaunternehmens eine geheimnisvolle Pflanze. Eine Expedition, die Laub zum spannungsgeladenen Drama macht. In Deutschland sterben indes Millionen Menschen.

In seinem dritten Teil wird „Leben“ mit der Jagd auf ein Heilung versprechendes Medikament schließlich zum Actionthriller. Doch der Roman bietet noch mehr: Die mysteriöse Pandemie ist Anlass für verwerfliches Verhalten mancher Menschen, aber die Krankheit selbst steht in anderen Zusammenhängen. Immer wieder flicht Laub die Themen Klimawandel und Raubbau an der Natur ein als Probleme, die allen anderen zugrunde liegen.

Uwe Laub: Leben. Heyne, 378 S. € 15,50

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