Van Morrison: Latest Record Project: Volume 1

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Mit seinem neuen Album „Latest Record Prijet: Volume 1“ liefert der 75-jährige nordirische Sänger Van Morrison zwar einige schöne Balladen, feine Swing-Schleicher und solide Grooves ab — doch vor allem motzt er auch weiterhin gern herum.

Schwer zu sagen, ob sich sein laut Label-Zählung 42. Album auf Dauer unvorbelastet hören lässt, zumal es einige Songtitel mit Verschwörungstheorie-Alarm enthält: „Big Lie“, „Stop Bitching, Do Something“, „Deadbeat Saturday Night“ oder „They Own The Media“.

Zunächst aber Respekt: „Latest Record Project: Volume 1“ ist selbst für einen überaus fleißigen Künstler wie Morrison ein beeindruckender Kraftakt. 28 (!) meist eigene neue Stücke des Grammy-Gewinners sind zu hören, die mit ihrer perfekt arrangierten Mixtur aus Folk, Rock, Blues, Soul, Sixties-Beat und Jazz wie ein Querschnitt dieser über 50-jährigen Karriere klingen.

Seinen Groll trägt der im Corona-Lockdown gefangene Van Morrison in manchen Texten dafür wenig subtil vor sich her. Nach einigen altersmilden Platten entlädt sich auf der neuen Platte u. a. in drei Anti-Lockdown-Liedern und einer ähnlich provokativen Kooperation mit Eric Clapton („Stand And Deliver“) viel Unmut samt Ablehnung der Coronamaßnahmen in Form von irritierenden textlichen Ausbrüchen.

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