Vanek gewann mit Columbus auch zweites Play-off-Spiel

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Die Columbus Blue Jackets mit dem österreichischen Stürmer Thomas Vanek sind am besten Weg, erstmals in ihrer 18-jährigen Geschichte die erste Play-off-Runde der National Hockey League (NHL) zu überstehen. Die Blue Jackets gewannen am Sonntag mit 5:4 nach Verlängerung auch das zweite Spiel bei den Washington Capitals und kehren mit einer 2:0-Führung aus der Hauptstadt zurück.

Die Entscheidung fiel wie in Spiel eins (4:3) in der Verlängerung, und wie schon am Donnerstag holte Columbus einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Washington war durch Jay Beagle (3.) und zwei Powerplay-Treffer von Superstar Alexander Owetschkin (14., 25.) 3:1 voran gelegen, Columbus schlug mit drei Toren im Mitteldrittel zurück. T.J. Oshie schoss die Partie mit dem dritten Überzahl-Tor der Capitals in die Verlängerung, in der Matt Calvert in der 13. Minute traf. Columbus-Torhüter Sergej Bobrowsky wehrte 54 Torschüsse ab, davon 20 im Schlussdrittel.

„Zwei Spiele in der Verlängerung, das kann eine Mannschaft brechen“, sagte Siegtorschütze Calvert. Die Blue Jackets können nun mit zwei Heimspielen am Dienstag und Donnerstag die „best of seven“-Serie für sich entscheiden. Die Statistik spricht jedenfalls klar für Vanek und Co. Mannschaften, die auswärts die ersten zwei Spiele gewonnen haben, haben zu 78,7 Prozent auch den Aufstieg in die nächste Play-off-Runde geschafft. Owetschkin gab sich dennoch optimistisch. „Wir sind in einer schwierigen Position. Aber es wird Spaß machen, zurückzuschlagen. Wir werden die Serie ausgleichen und für Spiel fünf hierher zurückkommen“, betonte der Russe.

Michael Raffl und die Philadelphia Flyers sind gegen Titelverteidiger Pittsburgh Penguins in Rückstand geraten. Die Flyers verloren ihr erstes Heimspiel mit 1:5 und liegen in der Serie mit 1:2 zurück. Vor dem Aufstieg stehen die Vegas Golden Knights. Der Club aus Nevada, der seine erste Saison spielt, führt nach einem 3:2-Auswärtssieg am Sonntag gegen die Los Angeles Kings mit 3:0.