Verdächtiger nach vereiteltem Anschlag in Moskau tot

In Russland haben die Sicherheitsbehörden nach eigenen Angaben einen Anschlag in Moskau vereitelt. Dabei sei der Tatverdächtige getötet worden, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB am Montag mit. Der Mann stamme aus einem zentralasiatischen Land und habe einen Schusswaffen-Anschlag auf einen belebten Platz in der russischen Hauptstadt geplant.

Der Mann habe das Feuer auf Sicherheitskräfte eröffnet, als diese versucht hätten, ihn am Stadtrand von Moskau festzunehmen. Dabei sei er erschossen worden. Der Mann habe Verbindungen zu einer internationalen Extremisten-Gruppe in Syrien. Sein Bruder sei als Verdächtiger festgenommen worden. Die Fahndung nach möglichen Komplizen laufe.

Russland war bereits mehrfach Ziel von Angriffen islamistischer Gruppen. So wurden 2017 bei einem Abschlag auf die U-Bahn in St. Petersburg 15 Menschen getötet. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden sind Tausende Extremisten aus der mehrheitlich muslimischen Nordkaukasus-Region und den ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens nach Syrien oder in den Irak gereist, um an der Seite militanter Gruppen zu kämpfen. Russland ist auch deswegen im Visier von islamischen Extremisten, weil es in dem Bürgerkriegsland Syrien den umstrittenen Machthaber Bashar al-Assad militärisch unterstützt.

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