Vergne räumte 2019 groß ab

Formel E: Der Europa-Sieger raste auch zum WM-Titel

Jean-Eric Vergne hat seinen Titel in der Formel E als erster Fahrer überhaupt verteidigt. Dem Franzosen genügte am Sonntag im zweiten Rennen des Saisonfinales in New York ein siebenter Rang, am Samstag war Vergne nach einem Rennunfall nur Fünfzehnter gewesen. Bei einem Ausfall Vergnes und einem Laufsieg von Sebastien Buemi im Abschlussrennen hätte der Schweizer die Meisterschaft gewonnen. Es sollte aber im Duell der Ex-Formel-1-Piloten für den Franzosen reichen.

Der 29-Jährige setzte sich in der Gesamtwertung 17 Punkte vor Buemi durch, der im letzten Rennen mit Rang drei noch den Sprung auf Gesamt-Rang zwei schaffte.

Vergne gewann im DS Techeetah mit drei Saisonrennen die meisten unter allen Piloten und legte damit den Grundstein für den Triumph.

Vergne hatte bereits zuvor die eigens kreierte 3-D-Trophäe für den Gewinn der voestalpine European Races eingeheimst, nun folgte der WM-Pokal.

Auch den Titel der Teamwertung ließ sich DS Techeetah nicht mehr nehmen. Der französische Rennstall verwies Audi Sport Abt Schäffler auf den zweiten Rang.

Der Sieg im letzten Rennen der fünften Formel-E-Saison ging an Robin Frijns (NED), der vor dem Briten Alexander Sims durchs Ziel fuhr.

Die sechste Saison der Formel E startet am 22. November mit dem Auftakt im saudiarabischen Deriyya. Dann werden auch die deutschen Premiumhersteller Mercedes und Porsche jeweils ein eigenes Team an den Start schicken.

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