Verkehr auf Autobahnen hat sich im April gegenüber dem Vorjahr halbiert

An den Wochenenden waren laut dem VCÖ auf der A8 und der A9 sogar um mehr als 80 Prozent weniger Autos unterwegs als 2019

Der Verkehr auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen ist im April noch stärker zurückgegangen als im März. Dies zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ), die sich auf Daten der Asfinag-Zählstellen beruft.

Unter der Woche hat sich der Verkehr demnach im Vergleich zum April 2019 halbiert. Am Wochenende ging er sogar um drei Viertel zurück – auf der Innkreisautobahn (A8) und der Pyhrnautobahn (A9) sogar um mehr als 80 Prozent.


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Nach einem durch die Corona-Krise bedingten Rückgang um 39 Prozent im März ist im April der Verkehr demnach mit minus 57 Prozent noch stärker zurückgegangen. Besonders der ausgebliebene Freizeit- und Oster-Reiseverkehr machte sich bemerkbar.

Auf der Nordost Autobahn (A6) war der Rückgang mit 78 Prozent am stärksten, gefolgt von der Karawankenautobahn (A11) mit minus 77 Prozent sowie der Brennerautobahn (A13) und der Arlberg Schnellstraße (S16) mit jeweils minus 74 Prozent.

69.000 Autos weniger pro Tag bei Zählstelle Traun

Bei der Zählstelle Traun waren um 60 Prozent oder im Schnitt täglich um 69.000 Fahrzeuge weniger unterwegs. Am geringsten fiel der Verkehrsrückgang auf der Wiener Südosttangente (A23) mit minus 35 Prozent aus.

Im Mai hat der Verkehr auf den Autobahnen wieder zugenommen. Mittlerweile gehören Staus aber wieder zum täglichen Straßenbild.

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