Verliert James Bond seinen letzten Kampf?

Dreharbeiten für 25. Film ab März, Kinostart nicht vor 2020

Daniel Craig gibt 2020 noch einmal den Agenten James Bond im Kino. Dann will er definitiv aufhören. Das hat er aber 2015 auch schon einmal gesagt ...
Daniel Craig gibt 2020 noch einmal den Agenten James Bond im Kino. Dann will er definitiv aufhören. Das hat er aber 2015 auch schon einmal gesagt ... © dpa/B. Pedersen

Es steht unter keinem guten Stern, das neue Abenteuer von James Bond auf der Kinoleinwand. Der geplante Filmstart 2019 musste früh abgesagt werden, der Hauptdarsteller zierte sich, der Regisseur nahm noch vor Drehbeginn den Hut. Wie soll das enden? Etwa mit dem endgültigen Abgang des Agenten 007?

Bisher konnten sich die Fans darauf verlassen, dass Bond immer zurückkehren wird, auch beim letzten cineastischen Werk „Spectre“ aus dem Jahr 2015. Doch nun könnte alles anders werden.

Mit Verspätung werden die Dreharbeiten für das 25. Abenteuer Anfang März dieses Jahres beginnen, ins Kino kommt der noch namenlose Film dann frühestens 2020.

Langzeitbeziehung und neuer Regisseur für Bond

Regie führt nicht wie ursprünglich geplant Danny Boyle („Trainspotting“), sondern der US-Amerikaner Cary Fukunaga. Der erste US-Amerikaner in der Geschichte des „James Bond“. Beeinflusst haben soll die Entscheidung von Boyle Daniel Craig, der selbst erst im August 2017 bekannt gab, dass er ein weiteres Mal in die Rolle des 007 schlüpfen wird. Es soll Meinungsverschiedenheiten gegeben haben. Offiziell waren es „kreative Differenzen“, die Boyle und auch Drehbuchautor John Hodge dazu veranlasst hatten, das Handtuch zu werfen. Britische Medien vermuteten, dass Boyle sich geweigert hat, Bond im 25. Film sterben zu lassen. Andere Blätter spekulierten, Craig wolle als Bond nicht den Löffel abgeben.

Ob er den Abgang Craigs als Bond tödlich inszenieren wird oder nicht, gab Fukunaga noch nicht bekannt. Er verriet aber bereits Neuigkeiten in Sachen „Bondgirl“. Das hübsche Beiwerk hat bei Agent 007 selten eine lange Haltbarkeit. Bisher kam nur die Britin Eunice Gayson in zwei Filmen vor. Léa Seydoux, die bereits in „Spectre“ an der Seite von Daniel Craig als James Bond agierte und deren Romanze über die übliche Bettgeschichte hinausging, taucht aber im nächsten Teil wieder auf — quasi eine Langzeitbeziehung im Bond-Universum.

Über Daniel Craigs Nachfolge wird seit dessen Aussage aus dem Jahr 2015, er würde sich lieber die Pulsadern aufschneiden als jetzt noch einen weiteren Bond-Film zu drehen, spekuliert. Richard Madden („Game Of Thrones“) ist ein besonders heißer Kandidat, britische Medien würden aber auch dem feschen Tom Hardy („Mad Max: Fury Road“) die „Lizenz zum Töten“ geben.

mmo

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