Verschollene Altartafeln vor Rückkehr

Am 14. 9. werden restaurierte Bilder wieder in der Hallstätter Kirche zu sehen sein

Von Heinz Wernitznig

HALLSTATT — Es grenzt an ein Wunder, dass die vor 31 Jahren aus der Pfarrkirche Hallstatt gestohlenen Altarbilder aus dem 15. Jahrhundert bald wieder vor Ort zu bestaunen sein werden. Nach der Wiederbeschaffung durch die italienische Carabinieri im Zuge einer Razzia veranlasste die Diözese Linz beim Bundesdenkmalamt in Wien eine Restaurierung der Kunstwerke, die im Juli abgeschlossen wurde.

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Seit Montag nehmen die Restauratoren Julia Amann und Michael Vigl vor Ort im Weltkulturerbe-Ort die notwendigen Arbeiten am Altar für den Einbau der von Waltraud Danhofer Instand gesetzten Bildtafeln vor. „Am Freitag kommender Woche wird es dann so weit sein“, verrät Amann im Gespräch mit dem VOLKSBLATT.

Im Hallstatt ist die Freude über die Rückkehr der Werke groß. Am 1. Adventsonntag sollen die Altar- tafeln zu Beginn des Gottesdienstes gesegnet und dann wieder in Betrieb genommen werden. Die Werke zeigen u. a. die Heiligen Christophorus, Wolfgang und Rupert (Schutzpatron der Salzarbeiter).