Markus Ebert

Meinung

von Markus Ebert

Vertrauen

Im Vertrauensranking hat sich die Regierung seit 2016 um sechs Punkte nach oben gearbeitet, kommt damit aber im Saldo aus „ Habe Vertrauen“ und „Habe kein Vertrauen“ aus dem Minus noch nicht heraus.

Mit minus 12 Punkten, so die APA-OGM-Erhebung, liegt sie aber besser als die Opposition (-13). Womit beide das gleiche Anliegen verbindet: Man sollte nach Imageverbesserung trachten. Das wird wohl für die Oppositionsparteien die größere Herausforderung werden, denn eines hat man auch nach dem nur 17-monatigen Gastspiel von Türkis-Blau gesehen: Eine von ÖVP-Chef Sebastian Kurz geführte Regierung findet Anerkennung.

Auch ein Aspekt, den ein künftiger Koalitionspartner in seinen Überlegungen mitkalkulieren sollte, denn — siehe etwa Vorarlberg — auch der Zweite in einer Regierung profitiert von guter gemeinsamer Arbeit.

„Zuerst zählt die Bürgerorientierung, dann kommt die Parteipolitik.“

Apropos gute Arbeit: Nicht verwunderlich ist, dass die Gemeinden im Vertrauensranking im ersten Drittel rangieren, und das mit einem positiven Saldo von 22 Punkten. In den Kommunen ist Politik nun einmal hautnah erleb- und in ihren Auswirkungen unmittelbar spürbar. Zuerst zählt die Bürgerorientierung, dann kommt die Parteipolitik: Damit fahren die Gemeinden am besten — und wohl auch eine Bundesregierung.

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