Vielfältiges Angebot bei Hauszustellungen von Lebensmitteln in OÖ

Da derzeit viele Menschen Waren bestellen und liefern lassen, hat die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich das Angebot im Bundesland untersucht.

Überrascht hat die Konsumentenschützer die Vielfalt: Nicht nur große Ketten, auch kleinere Nahversorger und Bioläden liefern ihre Produkte nach Hause.

30 Anbieter gaben auf Anfrage ihre Konditionen bekannt, berichtete die AK am Mittwoch in einer Presseaussendung.

Die Interessengemeinschaft achtete vor allem auf das Liefergebiet, die Auslieferzeiten, den Mindestbestellwert und die Zustellkosten. Außerdem wurde gefragt, ob online oder auch telefonisch bestellt werden kann.

Bei den meisten kleineren Nahversorgern und Biobauernhöfen kann man telefonisch, bei vielen auch per E-Mail bestellen. Sie liefern meist in den jeweiligen Gemeinden und Nachbargemeinden, oft täglich.

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Die größeren Ketten liefern zwar österreichweit, aber nur nach Online-Bestellung. 21 Hauszusteller verlangen keinen Mindestbestellwert, bei den übrigen lag er zwischen fünf und 40 Euro. Zwölf Firmen stellen kostenlos zu, zwei nur im Ortsgebiet.

Die anderen verlangen entweder Portokosten, entfernungsabhängige Wegkosten oder eine Pauschale von einem bis zehn Euro. Die Vorlaufzeit ist unterschiedlich. Vorbestellungen von einer Stunde bis zu drei Tagen sind notwendig.

Die AK rät, sich bei Händlern in der Umgebung nach ihren Konditionen zu erkundigen. So könne man regional kaufen und zumeist auch Lieferkosten sparen. Eine große Auswahl an Anbietern finde sich unter www.lieferserviceregional.at.

Es empfehle sich, auf die Mindestbestellmenge zu achten und in größeren Abständen einzukaufen – aber nur soviel man bevorraten oder einfrieren könne, denn Lebensmittel seien zu kostbar zum Wegwerfen, mahnten die Konsumentenschützer.

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