Vier Tote bei Gefechten in Libyen

Bei Kämpfen in der libyschen Hauptstadt Tripolis sind vier Menschen getötet und mindestens 18 verletzt worden. In verschiedenen Stadtteilen von Tripolis seien am Freitagabend und in der Nacht Granaten eingeschlagen, teilte die libysche Regierung am Samstag mit. Die international anerkannte Regierung machte den aufständischen General Khalifa Haftar für die Angriffe verantwortlich.

Der General, dessen Truppen vom Parlament im Osten Libyens unterstützt werden, versucht seit mehr als einem Jahr, die Hauptstadt Tripolis einzunehmen. Das Parlament im Osten des Bürgerkriegslandes erkennt die von der UNO unterstützte Regierung in der Hauptstadt nicht an. Am vergangenen Wochenende waren die Kämpfe in der Nähe von Tripolis eskaliert. Den Regierungstruppen war es gelungen, die wichtige Küstenstadt Sabratha und weitere Orte an der Mittelmeerküste zurückzuerobern.

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