Vincent Kliesch: Auris

Sebastian Fitzek hatte die Idee, Vincent Kliesch hat sie umgesetzt. „Auris“ ist ein Thriller, bei dem einem Hören und Sehen vergeht. „Auris“ ist das lateinische Wort für Ohr und der Spitzname von Prof. Matthias Hegel, einem forensischen Phonetiker.

Es war eine Alltagssituation, die Fitzek auf den Gedanken brachte: Ein Funkloch während einer Autofahrt, bei dem er übers Handy nur verzerrte Gesprächsfetzen wahrnahm: „Autobahngespräche sind nur etwas für Stimmen-Profiler.“ Die Hauptpersonen im Buch: Prof. Hegel, der aus einer Stimme u. a. Wahrheit oder Lüge heraushören kann, und Jula, eine Podcast-Journalistin, die sich der Aufklärung von Justizirrtümern verschrieben hat. Für sie ist auch Hegel eine solche Angelegenheit.

Denn dieser hat den Mord an einer Obdachlosen gestanden. Jula ist überzeugt, dass der Wissenschafter zu Unrecht einsitzt. Was auch immer in dem Roman passiert — es ist niemals so, wie man es erwartet. Allerdings ist auch nicht alles schlüssig. Fans der Fitzek-Bücher werden sich freuen, dass die Thrill-Spezialisten eine Reihe um Jula und Auris ins Auge gefasst haben…

Vincent Kliesch: Auris, Droemer Verlag, 352 S., € 13,40

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