Virologin gegen Einsatz Infizierter in Krankenpflege

FFP2-Masken bieten nur „gewissen Schutz“ © APA/GEORG HOCHMUTH

Die Virologin Dorothea van Laer hält den – mit dem Quarantäne-Ende möglichen – Einsatz Corona-infizierter Krankenschwestern in der Pflege vulnerabler Menschen „aus medizinischer Sicht nicht für verantwortbar“. Die für positiv Getestete im Umgang mit anderen vorgeschriebenen FFP2-Masken würden nur einen „gewissen Schutz“ bieten, betonte sie Mittwoch in der „ZiB2“. Und hob hervor, dass Corona-Inifzierte zwei bis drei Tage bevor Symptome ausbrechen besonders ansteckend sind.

„Medizinisch nicht viel Sinn“ macht aus Van Laers Sicht, dass infizierte Pädagogen und Pädagoginnen in Kindergärten (mit Maske) arbeiten dürfen, für positiv getestete Kinder aber ein Betretungsverbot besteht. Aber in die Gesetzgebung würden halt auch „andere Überlegungen einfließen“, merkte sie an. Recht guten Schutz biete etwa im Kassenbereich des Handels die Kombination von FFP2-Maske und Plexiglaswänden – wenn die Kunden diszipliniert hinter den Wänden bleiben.

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