„Virtuell kann man nicht daheim sein“

„Der neue Heimatfilm“ bietet internationale Filme, Probleme und Gäste

„Ein bisschen bleiben wir noch“ von Arash T. Riahi handelt von den Flüchtlingskindern Oskar und Lilli.
„Ein bisschen bleiben wir noch“ von Arash T. Riahi handelt von den Flüchtlingskindern Oskar und Lilli. © Filmladen

Das Programm steht fest: Am Mittwoch, dem 26. August, startet das alljährliche Filmfestival Freistadt.

„Wir sind überglücklich, das Festival trotz Corona doch noch in diesem Jahr austragen zu dürfen! Eine Online-Übertragung kam für uns nie in Frage. Virtuell kann man nicht daheim sein“, so die Veranstalter Wolfgang Steininger und Katharina Riedler.


Vier Dutzend Filme mit brisanten Handlungen

Auch wenn die Corona-Pandemie beinahe alles überschattet, fordert „Der neue Heimatfilm“ zur Dekonstruktion althergebrachter Systeme auf und bietet etwa in „Pahokee“ und „Bull“ amerikanischen Gesellschaftsproblemen eine Bühne. Von Heimat und Flucht handelt u.a. der Eröffnungsfilm „Ein bisschen bleiben wir noch“.

Zu den meisten Vorstellungen werden internationale Filmgäste geladen und in einer erstmaligen Oktober-Zugabe werden einige der Streifen nochmal über die Leinwand flimmern. Auch neu: Grieskirchner Experimentalfilmer Siegfried A. Fruhauf kreierte einen Fest-Trailer aus den Hochhaus-Sprengungen am Harter Plateau von 2003.

www.filmfestivalfreistadt.at

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