Visa erfreut Anleger mit starken Quartalszahlen

Der US-Kreditkartenkonzern Visa hat Gewinn und Erlöse im vergangenen Geschäftsquartal kräftig gesteigert. In den drei Monaten bis Ende März verdiente das Unternehmen unterm Strich 3,6 Milliarden Dollar (3,4 Mrd. Euro) und damit 21 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Zudem gab Visa am Dienstag nach US-Börsenschluss einen Umsatzanstieg um 25 Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar bekannt. Insgesamt legte das abgewickelte Zahlungsvolumen um 17 Prozent zu.

Grund dafür ist vor allem der kräftige Anstieg von Transaktionen im Ausland. Vorstandschef Alfred F. Kelly sprach von einem starken Quartal – die Auswirkungen der zu Jahresbeginn grassierenden Virusvariante Omikron seien nur von kurzer Dauer gewesen und die weltweite konjunkturelle Erholung von der Corona-Krise habe sich letztlich fortgesetzt.

Bei Anlegern kamen die Quartalszahlen gut an, die Aktie stieg nachbörslich zeitweise um mehr als fünf Prozent. Visa rechnet weiter mit florierenden Geschäften, so dürfte ein Comeback des Reiseverkehrs die internationalen Kreditkartenzahlungen weiter anschieben.

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