„Visionen für Schwertberg erlaubt“

ÖVP-Bürgermeister Oberleitner denkt nach fünf Jahren an Verlängerung

Max Oberleitner
Max Oberleitner © Gemeinde

Max Oberleitner (52), erster ÖVP-Bürgermeister in der Mühlviertler Gemeinde Schwertberg seit 1938, hat nach fünf Jahren im Amt Lust auf eine Verlängerung: „Ich kann mir gut vorstellen, noch zehn Jahre weiter zu machen. In Schwertberg stehen so viele wichtige Projekte an, dass ich mich dieser spannenden Herausforderung gerne stelle. Dabei darf es keine Denkverbote geben und Visionen sind durchaus erlaubt.“

Dazu zählen laut Oberleitner mutige Verkehrskonzepte genauso wie die Weiterentwicklung des Hangwasserschutzes oder auch ein „beflügeln der Schwertberger Kulturszene“. Unter dem Titel „Classic Pur“ denke er an eine Kulturbühne im Park oder eine Freilichtbühne im Steinbruch.

Als Nahziele nennt der ÖVP-Ortschef vor allem den neuen Bauhof mitten im Zentrum und das gleich gegenüber geplante Gesundheitszentrum mit Nahversorger und altersgerechten Wohnungen. „Für beide Projekte ist die Finanzierung gesichert, ab 2023 geht es dann an die Neugestaltung des Marktplatzes mit Amtsgebäudesanierung.“

Erhöhte Kosten klären

Dass es bei den Kosten für den Kindergartenanbau mit Integrierung des Altbaus zu „einer leichten Erhöhung“ gekommen ist, wurmt Oberleitner. „Eigentlich war ausgemacht, die Ursachen gemeinsam im Gemeinderat zu klären, der Architekt hat ja bereits Versäumnisse zugeben. Leider will das die SPÖ jetzt politisch skandalisieren. Dafür habe ich absolut kein Verständnis und ich denke, die Bevölkerung ebenso wenig.“ Bisher habe man in Schwertberg fraktionsübergreifend sehr gut zusammenarbeiten können, auch mit den Grünen und der FPÖ. Ein Jahr vor der Wahl sei Fundamental-Opposition unangebracht.

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