voestalpine: Analysten sehen klar höheren Umsatz und Gewinn

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2021/2022 dürfte dem Stahlkonzern voestalpine ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn beschert haben. Durchschnittliche Schätzungen der Analysten der Erste Group und der Baader Bank, die der APA vorliegen, deuten auf Zuwächse von rund einem Drittel gegenüber dem Umsatz im Jahr davor.

Das oberösterreichische Unternehmen wird seine Geschäftszahlen am Mittwoch präsentieren.

Den Umsatz für das Gesamtjahr 2021/2022 prognostizieren die Experten im Schnitt mit knapp 15 Mrd. Euro, nachdem dieser 2020/2021 noch bei rund 11,3 Mrd. Euro gelegen war.

Nachdem der Konzern in den ersten drei Quartalen bereits zulegen konnte, erwartet der Erste-Group-Analyst Michael Marschallinger auch ein starkes Schlussquartal des schiefen Geschäftsjahres der voestalpine. Umsatzseitig dürften vor allem die hohen Stahlpreise und die starke Nachfrage in allen Absatzmärkten angetrieben haben.

Beim operativen Gewinn vor Abschreibungen und Amortisierungen (EBITDA) erwarten die Experten im Schnitt eine Verdoppelung von 1,13 Mrd. Euro im Vorjahr auf nun 2,28 Mrd. Euro.

„Höhere Absatzpreise sollten die Kostensteigerungen mehr als ausgeglichen haben“, kommentierte Christian Obst von der Baader Bank. Laut Einschätzung der Baader Bank sollte das positive Umfeld auch in absehbarer Zukunft anhalten.

voestalpine – Analystenprognosen für das Geschäftsjahr 2021/22 (in Mio. Euro):

Schnitt Vorjahr +/-
Umsatz 14.998,9 11.266,6 33%
EBITDA 2.278,3 1.134,5 101%

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