Voestbrücke: Ab Dienstag wird es eng

60-km/h-Beschränkung im Baustellenbereich — Vorerst wird nur in der Nacht gearbeitet

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Die Voestbrücke (oben) bekommt an jeder Seite eine Bypass-Brücke. Im Sommer werden die Pfeiler der alten Eisenbahnbrücke (unten) entfernt.
Die Voestbrücke wird um zwei Bypässe erweitert. © Röbl

LINZ — Seit 2012 laufen die Planungen für den Bau der beiden Bypass-Brücken auf der Voestbrücke — ab den Morgenstunden des kommenden Dienstags wird es ernst — und gleich auch ein wenig enger. Konkret beginnen die Arbeiten im sogenannten Vorlandbereich der Brücke auf Urfahraner Seite, also nördlich der Donau. Zunächst werden Vorarbeiten zur notwendigen Überquerung des Mittelstreifens durchgeführt. Dabei wird nur nächtens (von 21 bis 4.30 Uhr) gearbeitet. Untertags bleibt zunächst noch alles wie gewohnt, allerdings wird die Fahrbahn im Baustellenbereich bereits etwas enger sein. Hier gilt auch ein Tempolimit von 60 km/h. Ab dem 23. Jänner ist auch auf der Linzer Seite eine Baustellen-Verkehrsführung eingerichtet. Gravierende Beeinträchtigungen befürchtet die Asfinag in dieser Bauphase noch nicht.

Das könnte sich Ende Februar/Anfang März allerdings ändern. Ab diesem Zeitraum soll dann nämlich der gesamte Verkehr, sprich alle vier Fahrstreifen, auf der Richtungsfahrbahn Freistadt geführt werden. Im zweiten Halbjahr ist dann genau umgekehrt. Der gesamte Verkehr rollt dann auf der Richtungsfahrbahn Wien/Salzburg.

Umstellen werden sich die Radfahrer müssen. Der Radweg auf der westlichen Seite wird dann nämlich für etwa 20 Monate gesperrt und nur noch über die Ostseite geführt.

Alle aktuellen Infos, Pläne und genauen Daten findet man übrigens auch im Internet unter www.asfinag.at