Volkstheater Wien setzt jetzt auf „Telefontheater“

Das Wiener Volkstheater stemmt sich weiterhin mit Macht gegen die völlige Sperre der Kulturinstitutionen und wird ab Dienstag (30. März) mit „Tausend Wege – Ein Telefonat“ ein weitere Projekt auf Schiene setzen, das auch unter den anhaltenden Corona-Maßnahmen realisierbar ist. Dafür hat man die internationale Produktion des Kollektivs 600 Highwaymen ins Deutsche übertragen und adaptiert. Das Publikum braucht dafür nun vornehmlich eines: ein Telefon zu Hause.

Das Volkstheater kommt nämlich gleichsam in die Wohnzimmer der Theaterfreundinnen und -freunde. Die aus New York stammende und bereits mit einem Nestroy geehrte Theatergruppe 600 Highwaymen hat dafür ein Stück konzipiert, bei dem in einem Telefonat zwei Fremde einer Reihe von Anweisungen folgen, die ein Porträt des anderen zeichnen. Im Laufe des Abends verschwimmen so die Grenze zwischen fremd und vertraut, Distanz und Nähe. Jeweils von Dienstag bis Donnerstag sind – beginnend mit 30. März – bis 22. April täglich drei Slots angesetzt, an denen sich Interessierte einwählen können.

Und auch das Erfolgsformat „Black Box“, bei dem Rimini Protokoll einen Audiowalk durch das Volkstheater konzipiert hat, wird im April fortgeführt. Hier beginnt der Kartenverkauf, sobald die konkreten Maßnahmen in Wien nach der verordneten „Osterruhe“ feststehen.

(S E R V I C E – )

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