Von der Reizfigur zum Cheftrainer: „Ganz leicht, hier zu unterschreiben“

Kühbauer über seine Ziele beim LASK und wie er die Fans überzeugen will

v.l.: Dietmar „Didi“ Kühbauer und Weggefährte Manfred Nastl
v.l.: Dietmar „Didi“ Kühbauer und Weggefährte Manfred Nastl © LASK

Plötzlich ging es Schlag auf Schlag: Erste Gerüchte einer Ablöse von Andreas Wieland Montag spätabends, Bestätigung am Dienstag um 9.57 Uhr und nur wenige Minuten nach der offiziellen Präsentation (Vertrag bis 2024) leitete Dietmar „Didi“ Kühbauer gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Manfred Nastl und dem Trainerstab um Rene Gartler sein erstes Training beim LASK.

„Didi Kühbauer hat bewiesen, dass er eine Mannschaft schnell erreichen und gleichzeitig auch weiterentwickeln kann“, erklärte LASK-Sportdirektor Radovan Vujanovic zur Entscheidung für den 55-fachen Nationalteamspieler.

Um 16 Uhr stand Kühbauer dann der Presse online Rede und Antwort.

Der 51-jährige über…
… seine Entscheidung für Schwarz-Weiß:

„Ich war überrascht, dass ich kontaktiert worden bin (letztes Wochenende/Anm.), das muss ich ehrlicherweise sagen. Die Gespräche mit dem Sportdirektor und auch dem Präsidenten waren sehr, sehr gut, weil wir in vielen Dingen auf derselben Ebene waren. Und dann war es für mich ganz leicht, hier zu unterschreiben. Der Klub hat riesiges Potenzial. Es wäre fahrlässig gewesen, wenn ich diese Chance nicht nützen würde.“

… die Kritik der LASK-Fans an seiner Verpflichtung:

„Jeder wünscht sich natürlich, dass dich ein jeder gern hat und dich drücken will. Aber man muss mit Kritik auch leben und ich denke, dass man sie mit Leistung überzeugen kann und das wird auch mein Ziel sein. Ich kann aber jedem Fan heute schon garantieren: Ich bin jetzt Trainer des LASK und 100 Prozent für den LASK. Das werde ich immer so handhaben. Vorher war ich Trainer von Rapid. Und dass beide Klubs natürlich Rivalitäten entwickelt haben aufgrund ihrer Qualität, ist auch ganz klar.“

… die Ziele:

„Wir wollen natürlich auf Platz sieben kommen, um am Play-off (für Europacup/Anm.) teilzunehmen. Nächstes Jahr wollen wir dorthin kommen, wo der LASK immer war, sprich auf jeden Fall in die Meistergruppe. Und die Fans mit gutem Fußball begeistern.“

… die Spielphilosophie:

„Ich denke, dass man wieder einen Mix finden muss. Pressing ist allgegenwärtig, aber ich denke nicht, dass wir in allen Zonen den Ball jagen. Ich glaube, dass die Mannschaft auch Fußballspielen kann.“

Von Tobias Hörtenhuber

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