Von „Interpol-Mitarbeiter“ abgezockt

Täter überzeugte 33-Jährigen am Telefon, dass sein Geld nicht sicher sei

Einem falschen Interpol-Mitarbeiter ist ein 33-Jähriger aus Hörsching (Bez. Linz-Land) auf den Leim gegangen.

Ein Unbekannter meldete sich am Telefon des Mannes und überzeugte ihn in einem zwei Stunden dauernden Gespräch in englischer Sprache, dass er international wegen mehrerer Verbrechen gesucht werde und daher sein Geld nicht mehr sicher sei.

8000 Euro auf Konto in Thailand überwiesen

Interpol hingegen wisse, dass der 33-Jährige unschuldig sei und habe unter größter Anstrengung nun ein Land gefunden, wo er auf ein extra für ihn eröffnetes Konto zwischenzeitlich sein Geld überweisen könne.

Noch während des Gesprächs führte er dabei insgesamt acht Überweisungen in Höhe von knapp 8000 Euro auf ein thailändisches Konto durch.

Kurze Zeit nach Beendigung des Gesprächs rief den Hörschinger erneut ein vermeintlicher Mitarbeiter der internationalen Polizeibehörde an. Dies machte den Mann stutzig, weshalb er bei der Polizei Anzeige erstattete und eine Kontosperre veranlasste.

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