Vorarlberger Bäckerei Ölz gibt ihre Ankerbrot-Anteile ab

Die Vorarlberger Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH hat ihre Anteile an der Wiener Bäckerei Ankerbrot an die anderen Gesellschafter rund um den Sanierer Erhard Grossnigg abgegeben. Das berichteten am Donnerstag mehrere Vorarlberger Medien. Man habe sich im besten Einvernehmen getrennt und arbeite nach wie vor zusammen, hieß es. Zum finanziellen Aspekt des Anteileverkaufs gab es keine Angaben.

Ölz hielt eine Beteiligung im Umfang von 18,8 Prozent, die Anteile wurden bereits im Jänner abgegeben. “Wir haben an Grossnigg verkauft”, sagte Bernhard Ölz, geschäftsführender Gesellschafter bei Ölz Meisterbäcker. Die diesbezügliche Entscheidung sei erfolgt, weil die Ankerbrot-Eigentümer größere Investitionen in Planung hätten. “Wir möchten uns zukünftig vermehrt auf Ölz konzentrieren und stehen in Dornbirn-Wallenmahd selbst vor einer groß angelegten Investition im eigenen Unternehmen”, so Ölz.

Ankerbrot betreibt rund 110 Filialen und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1.150 Mitarbeiter. Der Wiener Bäcker kämpfte in den vergangenen Jahren mit Verlusten, für 2018 hat das Unternehmen noch keine Zahlen veröffentlicht. Laut Firmen-Homepage erwirtschaftete Ölz Meisterbäcker 2018 bei einem Mitarbeiterstand von 911 Beschäftigten einen Umsatz von 202,8 Mio. Euro.

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