Vorprojekt zur Verlängerung der Bim nach Ansfelden fixiert

Gemeinden tragen 20 Prozent der 1,2 Mio. Euro-Investition

Landesrat Günther Steinkellner setzt auf den Ausbau der Schiene in den Südwesten von Linz. © Land OÖ

LINZ — Angesichts der guten Entwicklung bei den Straßenbahnlinien 3 und 4 von Linz nach Traun mit 6,8 Mio. Fahrgästen 2017 hat die Landesregierung am Montag ein Vorprojekt zur Weiterführung der Bim in den Raum Ansfelden/Kremsdorf beschlossen. Dieses soll laut Infrastruktur-LR Günther Steinkellner (FPÖ) neben den Errichtungskosten, den Trassenverlauf für eine koordinierte Landesplanung, die notwendigen behördlichen Verfahren und das Aufbereiten von Entscheidungsgrundlagen konkretisieren. Die Investition des Vorprojekts betragen rund 1,2 Mio Euro, wobei einen Anteil von 20 Prozent die betroffenen Gemeinden übernehmen.

Die Gemeinden der Region Linz Südwest sind räumlich eng miteinander verflochten. Rund 36.000 Binnenwege werden im Raum Ansfelden zurückgelegt, 23.000 davon von/ nach Linz, Traun, Pasching und Leonding.

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Park-and-Ride-Anlage geplant

Weiters vorgesehen ist die Errichtung einer Park-and-Ride-Anlage für die Einzugsgebiete entlang der B129, der A1 und der A25 samt Nahverkehrsknoten an einer angedachten S-Bahnstation Kremsdorf. „Ein wesentlicher Nutzen der Verlängerung ist die Verknüpfung der Straßen- mit der Pyhrnbahn. Mit der Park-and-Ride-Anlage soll Pkw-Lenkern vor der Stadteinfahrt eine Öffi-Alternative angeboten werden“, so Steinkellner.