Vorsicht beim Tuning von Autos

Mobilitätstipp von ÖAMTC-Techniker Herbert Breitenfellner

Nicht alles, was gut aussieht oder was man zu kaufen bekommt, darf bedenkenlos verwendet oder am Fahrzeug montiert werden: „So mancher Auto- oder Motorradbesitzer musste schon Strafe zahlen oder sich sogar eine Kennzeichenabnahme gefallen lassen, weil er unerlaubte Umbauten vorgenommen hatte. Manche Änderungen sind quasi frei, dürfen also ohne Sanktus der Behörde durchgeführt werden. Von den meisten Aktivitäten möchte die Behörde aber zumindest in Kenntnis gesetzt werden“, so Herbert Breitenfellner, technischer Berater beim ÖAMTC. Dazu zählt etwa ein Chip-Tuning, das die Motorleistung um mehr als fünf Prozent erhöht. Auch Tönungsfolien dürfen nur verwendet werden, wenn die Folie typengenehmigt ist. Die Nachweise darüber müssen im Fahrzeug mitgeführt und bei einer Kontrolle vorgewiesen werden. „Bei Reifen und Felgen ist zu beachten, dass diese nicht über die Karosserie hinausragen dürfen. Grundsätzlich müssen sie in technischer Hinsicht den Angaben im Genehmigungsdokument entsprechen. Wurde eine Rad-Reifenkombination bereits an einem baugleichen Fahrzeug genehmigt, muss diese nicht noch einmal angezeigt werden. Der Nachweis der Genehmigung ist jedoch im Fahrzeug mitzuführen“, erklärt der Technik-Experte. Änderungen am Fahrwerk, wie das Tieferlegen, sind ebenfalls genehmigungspflichtig