WAC und LASK schaffen Aufstieg ins ÖFB-Cup-Viertelfinale

Der WAC und der LASK sind am Mittwoch ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und ohne Gegentor ins Viertelfinale des Fußball-ÖFB-Cups eingezogen. Die Kärntner setzten sich in der Lavanttal-Arena gegen den Zweitligisten SKU Amstetten in einer chancenarmen Partie mit Toren von Dominik Baumgartner (8.) und Kapitän Michael Liendl (93.) mit 2:0 durch. Die Linzer besiegten den Wiener Stadtligisten ASK Elektra dank eines Hattricks von Johannes Eggestein (2., 15., 34.) mit 3:0.

Damit sind im Viertelfinale fünf Bundesligisten vertreten, das letzte Ticket wurde im Abend-Schlager zwischen Titelverteidiger Red Bull Salzburg und Rapid ausgespielt. Bereits zuvor waren die Wiener Austria und Sturm Graz weitergekommen. Ausgetragen werden die Partien der Runde der letzten acht zwischen 5. und 7. Februar 2021, die Auslosung war noch am (heutigen) Mittwochabend angesetzt.

WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer verzichtete trotz des anstehenden Liga-Schlagers in Salzburg am Sonntag auf eine starke Rotation, Liendl führte seine Elf wie gewohnt aufs Feld und durfte auch schnell jubeln. Nach Sprangler-Flanke köpfelte Baumgartner ein. Sonst begnügten sich die Gastgeber vor allem mit dem Verwalten des Vorsprungs, bei einer weiteren Topchance traf Christopher Wernitznig (38.) nur das Außennetz.

Da die Kärntner auch nach dem Seitenwechsel nicht wirklich zusetzten, blieb es stets spannend. Die Niederösterreicher kratzen in der 74. Minute am Ausgleich, waren aber zu zaghaft im Abschluss, zudem war WAC-Goalie Alexander Kofler vor David Peham aufmerksam (88.) und ging ein Schuss von Philipp Offenthaler (92.) nur knapp daneben. Im Gegenzug machte Liendl alles klar. Damit überstanden die Kärntner nach zuletzt drei vergeblichen Anläufen wieder einmal das Achtelfinale.

Erstmals im laufenden Bewerb führte die Feldhofer-Truppe in der regulären Spielzeit herbei. In der 1. Runde hatte man Regionalliga-Ost-Club Neusiedl am See nach einem 2:2 erst mit 5:2 nach der Verlängerung bezwungen. Der Zweitrunden-Erfolg über Liga-Konkurrent SV Ried war – nach einem 2:2 nach 120 Minuten – gar erst nach dem Elfmeterschießen (4:3) fixiert.

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Der Linzer Erfolg war nie in Gefahr. Eggestein traf nach Madsen-Lochpass schon nach 1:24 Minuten. Nach einer Viertelstunde war der Deutsche nach Reiter-Zuspiel erfolgreich. Bei seinem dritten Treffer (34.) düpierte der 22-jährige Bremen-Leihstürmer einen Elektra-Gegenspieler mit der Ferse und traf ins Kreuzeck. Ein deutlich höherer Sieg wäre möglich gewesen, Peter Michorl (23.), Rene Renner (50.), Dominik Reiter (58.) und Eggestein (63.) scheiterten am Aluminiumgehäuse.

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