„Wahlrecht für AK-Wahl sichern“

Rund 100.000 Personen sind nicht automatisch wahlberechtigt

Wenn vom 19. März bis 1. April in Oberösterreich die Arbeiterkammerwahl über die Bühne gehen, haben nicht alle eigentlich der AK zugehörige Mitglieder ein automatisches Wahlrecht. Darauf macht die Spitzenkandidatin des Team ÖAAB-FCG, Cornelia Pöttinger, aufmerksam. Konkret müssen Lehrlinge, geringfügig Beschäftigte, Arbeitnehmer in Karenz, Präsenz- und Zivildiener sowie Arbeitslose bis spätestens 27. Jänner ihr Wahlrecht aktiv beantragen — in Summe sind das rund 100.000 Personen. Pöttingers Appell: „Man sollte jetzt sein Wahlrecht sichern, um bei der AK-Wahl mitbestimmen zu können“. Die ÖAAB-FCG-Fraktion in der AK kämpfe schon seit Jahren dafür, „dass diese Gruppen auch automatisch wahlberechtigt sind. Leider wird das von der Mehrheitsfraktion aus parteipolitischen Überlegungen abgelehnt“, kritisiert die ÖAAB-FCG-Spitzenkandidatin.

Umso mehr verweist sie darauf, wie man zum Wahlrecht kommt — nämlich über ein Antragsformular, das einen Schreiben der AK beiliegt, in dem die Betroffenen über die Wahl informiert werden. Der Antrag könne auch persönlich in jeder AK-Bezirksstelle oder per Mail an das AK-Wahlbüro (akwahlbuero@akooe.at) gestellt werden. Auch eine Online-Möglichkeit über die Website https://webservices.ak-ooe.at/akwahl/ gibt es, über die diese Adresse kann auch eruiert werden, ob man wahlberechtigt ist.