Warnung vor „gefährlichem“ Biden

Republikaner preisen Erfolge und Krisenmanagement Trumps

Präsident Donald Trump und sein „Vize“ Mike Pence (von links) wollen die USA retten.
Präsident Donald Trump und sein „Vize“ Mike Pence (von links) wollen die USA retten. © AFP/Smialowski

Nach der offiziellen Nominierung von Donald Trump zum US-Präsidentschaftskandidaten ritten die Republikaner scharfe Attacken auf dessen Herausforderer Joe Biden.

Trump trat nach seiner Nominierung kurz persönlich vor die in Charlotte im US-Staat North Carolina versammelten Delegierten. Er wiederholte dabei seine Behauptung, die Demokraten wollten die Wahl durch Briefwahlbetrug „stehlen“. „Wir müssen sehr, sehr vorsichtig sein,“ war Trump kryptisch.

Super-Präsidenten-Papa

Trump junior verteidigte in seiner Rede auch das Corona-Krisenmanagement seines Vaters. Der Präsident habe „schnell gehandelt“, um das Coronavirus einzudämmen, sagte der Sohnemann. Jetzt sorge sein Vater für die Schaffung von Jobs. „Er hat die großartigste Wirtschaft aufgebaut, die unser Land je gesehen hat.“ Biden wolle das Land dagegen in einen neuen Lockdown führen. „Das ist Wahnsinn.“

In den USA sind bereits mehr als 177.000 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben, die höchste Zahl weltweit. Die US-Wirtschaft steckt in einer schweren Krise. Trump wird für seinen Umgang mit der Corona-Pandemie viel kritisiert und liegt in Umfragen für die Wahl am 3. November deutlich hinter Biden, dem Kandidaten der US-Demokraten.

Die Republikaner sehen ihren Parteitag als Startschuss für eine Aufholjagd im Wahlkampf. Trump will mit dem Thema Sicherheit punkten und bezeichnet sich als „Präsident von Recht und Ordnung“ und auf rechte Kernthemen, wie das Recht auf Waffenbesitz.

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Im Mittelpunkt der meisten Reden stand aber die Warnung vor Biden. „Egal wo Ihr wohnt, Eure Familie wird im Amerika der radikalen Demokraten nicht sicher sein“, sagte Patricia McCloskey, die im Juni für Schlagzeilen gesorgt hatte, weil sie Black-Lives-Matter-Demonstranten mit der Waffe bedroht hatte.

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