Wechsel von Oliver Glasner vom LASK zu VfL Wolfsburg nimmt Gestalt an

Oliver Glasner lüftete das Geheimnis über seine Zukunft. © APA/Eggenberger

Der Wechsel von Oliver Glasner zum deutschen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zeichnet sich immer deutlicher ab. LASK-Präsident Siegmund Gruber bestätigte am Mittwoch Nachmittag, dass der deutsche Klub an den LASK herangetreten sei,  um mit dem 44-Jährigen in Verhandlungen treten zu dürfen. “Das haben wir für in Ordnung befunden”, so Präsident Siegmund Gruber zum VOLKSBLATT.

“Jetzt warten wir, ob sich Wolfsburg und Glasner einigen und dann darauf, dass sich Wolfsburg bei uns meldet”, erklärte Gruber weiter. Er hofft auf einen Entscheidung bis Ende April.

Glasner war zuletzt ja immer wieder mit Klubs in Österreich (Salzburg) und Deutschland (Stuttgart, Wolfsburg) in Verbindung gebracht worden, nun dürfte der VW-Werksklub tatsächlich das Rennen machen.

Denn der LASK hat immer betont, dass er Spielern wie Trainern bei einem entsprechenden Angebot von einem großen Klub keine Steine in den Weg legen werde. Fix ist aber, dass eine entsprechende Ablöse fällig wird, hat doch Glasner bei den Athletikern einen Vertrag bis 2022.

Wolfsburgs Manager Jörg Schmadtke, der seinerzeit beim 1. FC Köln mit Peter Stöger schon einen österreichischen Trainer hatte, sucht ja seit einigen Wochen einen Nachfolger für Bruno Labbadia, der den Klub mit Saisonende verlässt.

In Wolfsburg käme es für Glasner zum Wiedersehen mit Torhüter Pavao Pervan, der vor einen Jahr von Oberösterreich zum deutschen Meister von 2009 gewechselt war und im Saisonfinish sogar die Nummer eins ist.