Weiter Anstieg bei Corona-Neuinfektionen

Wieder mehr Menschen im Krankenhaus © APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL

In Österreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter im Steigen begriffen. 2.905 neue Fälle wurden von Sonntag auf Montag verzeichnet. Das liegt zwar unter dem Durchschnitt der vergangenen Tage von 3.578 Fällen, allerdings deutlich über dem Montagswert der vergangenen Woche mit 2.123 Fällen.

Verantwortlich dürften u.a. die ansteckenden Subvarianten BA.4/BA.5 und der Wegfall der Masken sein. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nun 278,9 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Laut Gesundheits- und Innenministerium lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag noch bei 270,2, auch diese ist angestiegen. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Wien mit 433,4, wo allerdings deutlich mehr getestet wird als in anderen Bundesländern. Auf den Plätzen folgen Vorarlberg, Niederösterreich und Salzburg (321, 318,9 bzw. 304,1). Danach kommen das Burgenland (221,8), Oberösterreich (205,1), Tirol (200,5), die Steiermark (166) und Kärnten (158,4). Am Montag waren 44.415 Menschen in Österreich aktiv mit dem Virus infiziert. Auch hier gab es eine Zunahme von 416 Fällen innerhalb eines Tage.

In Wien kamen die meisten Neuinfektionen mit 1.077 Fällen hinzu. Danach folgen Niederösterreich mit 680, Oberösterreich mit 232, Steiermark mit 208, Salzburg mit 195, Tirol mit 180, Vorarlberg mit 149, Kärnten mit 105 und das Burgenland mit 79 neuen Fällen.

Ein Anstieg wurde auch bei der Spitalsbelegung verzeichnet. Derzeit liegen 494 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus, um 24 mehr als tags zuvor. 36 Menschen werden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl stieg seit Sonntag um drei und ist innerhalb einer Woche um drei Patienten zurückgegangen.

Von Sonntag auf Montag waren zwei Todesfälle zu beklagen. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 18.699 Tote in Österreich gefordert. Am AGES-Dashboard, das nach wie vor teilweise abweichende Zahlen zur aktuellen Situation aufweist, waren am Montag 19.969 Todesfälle ausgewiesen.

Die Positiv-Rate bei den PCR-Tests betrug 4,5 Prozent. In den vergangenen 24 Stunden wurden 67.535 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 64.151 aussagekräftige PCR-Tests.

Nur noch wenige Impfungen werden durchgeführt, am Sonntag waren es 185 Stiche. Davon waren nur noch sieben Erststiche, 19 Zweitstiche und 159 Drittstiche. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6,8 Millionen Menschen in Österreich zumindest eine Impfung erhalten, das sind 76,1 Prozent der Bevölkerung. Rund 5,7 Millionen und somit 63,4 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 70,7 Prozent. In Niederösterreich haben 66,5 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 64,4 Prozent. Nach Wien (62,1), Tirol (61,2), Kärnten (60,2), Vorarlberg (59,9) und Salzburg (59,2) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 58,8 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 4,3 Millionen bestätigte Fälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 4,2 Millionen.

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