Weiter Debatte um den Impfplan

Ärztekammerpräsident für rasche Impfung von Spitzenpolitikern

Mit dem Vorschlag — Spitzenpolitiker rascher zu impfen — hat Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres die Debatte über den Impfplan neu angefacht.

Nach der Immunisierung von Heimbewohnern und über 80-Jährigen sollte man die Mitglieder der Bundesregierung, der Landesregierungen und den Bundespräsidenten impfen, so Szekeres in der ORF-Pressestunde.

Spitzenpolitiker seien einerseits Vorbild und haben andererseits viel Kontakt zu Menschen. Auch die frühzeitigen Impfungen von Bürgermeistern mache dann Sinn, wenn sie regelmäßig in Heimen zu tun haben.

Sollten sie die Impfung aber als Privileg empfangen, wäre das zu verurteilen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) appelliert aber „eindringlich“ an die Bürgermeister, „diesen Schritt nicht zu tun“, es sei einfach „eine schiefe Optik“.

Breite FPÖ-Attacke

In Sachen Corona wartete die FPÖ am Wochenende mit Attacken auf breiter Front auf. Klubobmann Herbert Kickl kündigte eine Anzeige gegen Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) wegen der Selbsttest für Schüler und Lehrer an. Außerdem bezweifelte er die Sinnhaftigkeit einer Zulassung des Impfstoffes von AstraZeneca in der EU.

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Und Bundesparteiobmann Norbert Hofer befürchtet angesichts der Lieferprobleme eine massive Verlängerung des Lockdowns und er warnt vor „Kollateralschäden im Gesundheitsbereich“ und einer „Destabilisierung der öffentlichen Ordnung“.

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