Unklarheit über Gespräche zu Verschärfungen in Tirol

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Verwirrung hat in der Nacht von Sonntag auf Montag über die Verhandlungen zwischen Gesundheitsministerium und Tirol wegen möglicher verschärfter Maßnahmen aufgrund der „Südafrika-Mutante“ geherrscht. Aus Landhauskreisen hatte es zunächst gegenüber der APA geheißen, die Gespräche zwischen Minister Rudolf Anschober (Grüne) und LH Günther Platter (ÖVP) seien ohne Ergebnisse vertagt worden. Aus dem Bund war aber kurz darauf zu vernehmen, dass noch an einer Einigung gefeilt werde.

Eine offizielle Stellungnahme war trotz mehrmaliger Anfrage der APA aber nicht zu erhalten, die Verhandler und deren Sprecher befanden sich auf Tauchstation. Aus dem Landhaus hatte es gegen Mitternacht gelautet, die Gespräche seien vertagt worden, der weitere Fahrplan stehe noch nicht fest. Dieser werde vom Bund bestimmt und voraussichtlich am Montag besprochen. Der Verhandlungsmarathon dürfte sich mehr als gespießt haben und kontrovers verlaufen sein.

Zuletzt war sogar eine Isolation bzw. Quarantäne oder eine Lockdown-Verlängerung für Tirol im Raum gestanden. Seitens Anschobers hatte es geheißen, dass bis Sonntagabend „Bilanz“ gezogen und dann eine Entscheidung bekanntgegeben wird.

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