Wels für Brasilien gutes Pflaster

Heuer alles online: Südamerikanische Produktion gewann Youki-Filmfestival

Eine „vor Leben sprühende Karaokebar“ (Jurystatement) in Rio de Janeiro ist im Siegerfilm „Endless Love“ von zentraler Bedeutung.
Eine „vor Leben sprühende Karaokebar“ (Jurystatement) in Rio de Janeiro ist im Siegerfilm „Endless Love“ von zentraler Bedeutung. © Duda Gambogi

Das internationale Nachwuchs-Filmfestival Youki in Wels und seine fünfköpfige Jury hat wieder junge Regisseure vor den Vorhang geholt.

Die höchstdotierte Kategorie (1500 Euro) der 23- bis 27-Jährigen entschied heuer der 20-minütige brasilianische Dokumentarfilm „Endless Love“ von Duda Gambogi für sich.

Den 1100 Euro dotierten Preis bei den 18- bis 22-Jährigen gewann der Experimentalfilm „Why Is Mom Always Crying?“ von Karmen Obrdalj aus Bosnien und Herzegowina. In der Kategorie der jüngsten Filmschaffenden (13 bis 17 Jahre, 700 Euro) überzeugte der Kurzspielfilm „Got Lucky!“ vom deutschen Kollektiv Jugendfilm e.V. & UTE e.V..

Wels schien diesmal ein gutes Pflaster für Brasilien gewesen zu sein: Denn der mit 800 Euro dotierte Innovative Film Award ging an den Brasilianer Leonardo Martinelli für seinen experimentellen Beitrag „Around Copacabana“.

Experimentalfilme lagen heuer hoch im Kurs: Den erstmalig verliehenen Austrian Award (600 Euro) gewann Bahare Ruch mit „Bussi, Baba“. Wegen Corona wich heuer der Wettbewerb von 16. bis 21. November inklusive der Preisverleihung ins Netz aus. Die Gewinnerfilme können noch bis 13. Dezember auf Kino VoD Club gestreamt werden.

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