Wels zufrieden, Gmunden nicht

Basketball: Flyers-Auftaktsieg hatte aber einen großen Wermutstropfen

Daniel Friedrich trieb das Spiel unermüdlich an, aber auch ihm gelang trotz 21 Punkten nicht alles.
Daniel Friedrich trieb das Spiel unermüdlich an, aber auch ihm gelang trotz 21 Punkten nicht alles. © Swans/Kienesberger

„Super, dass wir wieder auf dem Feld stehen können“ — Gmundens Daniel Friedrich sprach wohl allen Profi-Basketballern aus der Seele. Während sich die Swans allerdings Klosterneuburg mit 68:75 geschlagen geben mussten, feierten die Flyers Wels mit dem 107:82 über Traiskirchen einen Superliga-Auftakt nach Maß.

Am Traunsee zeigten die Hausherren eine durchwachsene Vorstellung, führten in Hälfte eins schon mit bis zu neun Punkten, scheiterten aber an ihrer Wurfschwäche (nur 19 Prozent vom Dreier). „Mit 68 Punkten, kannst du nicht gewinnen, leider haben wir jedes Viertel schlecht beendet“, meinte Friedrich.


Der Welser Sieg hatte viele positive und einen negativen Aspekt, wie Trainer Sebastian Waser erläuterte:

„Wir haben definitiv viel Potenzial im Team.“

„Die jungen Spieler haben die Lücke zum Männer-Basketball geschlossen und haben ihre Sache sehr gut gemacht.“

„Das Feedback zur Abwicklung des Heimspiels (rund 300 Fans/Anm.) war sehr gut.“

„Jarvis Ray (spielte wegen einer Verletzung nur bis Minute sechs/Anm.) wird noch genau untersucht, hat aber große Schmerzen im Knöchel. Der Teamarzt geht in einer ersten Einschätzung aber nicht von einem Bänderriss aus.“

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