Welser-Möst erhält Verdienstkreuz

Landeshauptmann Stelzer ehrte den Dirigenten zum 60. Geburtstag

Welser-Möst (l.) nahm das „Verdienstkreuz des Landes OÖ für Kunst und Kultur“ von LH Stelzer entgegen.
Welser-Möst (l.) nahm das „Verdienstkreuz des Landes OÖ für Kunst und Kultur“ von LH Stelzer entgegen. © Land OÖ/Max Mayrhofer

Das Land Oberösterreich hat anlässlich des 60. Geburtstags von Franz Welser-Möst ein Fest für den internationalen Pultstar ausgerichtet.

Im Foyer des neuen Musiktheaters waren coronagerecht Tische und Sessel für Freunde und Wegbegleiter aufgestellt. Auf der Bühne stellten sich nicht nur die „Krauthäupl Musi“ und „Die Tanzgeiger“ mit ländlicher Musik ein, es gab auch gehobene Chormusik aus dem Musikgymnasium mit dem Leiter Stefan Kaltenböck und dem Oktavian Ensemble des Bruckner Orchesters Linz.

Weggefährten gaben Geschichten preis

Die einleitenden Gespräche von Wegbegleitern leitete Michael Wruss als ehemaliger Musikgymnasiums-Absolvent. Er holte Helga Rabl-Stadler als ehemalige Nationalratsabgeordnete dazu und erzählte ihre Erlebnisse mit Franz Welser Möst. Am Podium wusste Christine Grubauer als Professorin des Stiftergymnasiums von den Anfängen des 1974 mit Balduin Sulzer gegründeten Musikgymnasiums zu berichten.

In der Laudatio von Clemens Hellsberg wurden die Verdienste des Dirigenten, seine weltumspannende Kunst des Dirigierens aus der Sicht des Wiener Philharmonikers mit dem Verweis auf das jüngst erschienene Buch ausgelotet. Zum eigentlichen Anlass dieses Festes kam Landeshauptmann Thomas Stelzer, um dem Jubilar die feierliche Verleihung des „Verdienstkreuzes des Landes Oberösterreich für Kunst und Kultur“ zu überreichen.

Es war ein sehr gelungenes Fest im Kreis der oberösterreichischen Freunde aus Nah und Fern, bevor sich der Dirigent schon morgen wieder zu seiner Orchesterarbeit nach Cleveland begibt.

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