Welser ÖVP kämpft um Entlastung zum Schulstart

Forderung nach Sachleistungen für 700 Erstklässler

Mit ihrer Forderung nach einer Umstellung der Schulbeginnunterstützung auf Sachleistungen, stößt die Welser ÖVP offenbar auf große Zustimmung.

Zwar wurde der Antrag am Montag im Gemeinderat lediglich in den Ausschuss verwiesen, die Wortmeldungen der Fraktionen seien aber grundsätzlich positiv ausgefallen, freut sich der Welser ÖVP-Fraktionsobmann Markus Wiesinger.

Die Diskussion habe gezeigt, dass es primär Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzung gibt.

Wels hat jährlich rund 700 Erstklässler. Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage soll zukünftig auf eine Einkommensobergrenze verzichtet werden und allen Welser Familien künftig eine Unterstützung in Form von Sachleistungen zuerkannt werden. „Die Stadt Marchtrenk mit 200 Erstklässlern stellt auch auf Sachleistung um. Was Marchtrenk schafft, soll für Wels kein Problem darstellen“, ist Wiesinger überzeugt.

Beschlüsse vor dem Sommer

Ähnlich wie beispielsweise in der Landeshauptstadt Linz wird das Parken von E-Autos in der gebührenpflichtigen Kurzparkzone auch in der Stadt Wels ab Dienstag, 19. Juli, kostenpflichtig sein. Dann gilt: „Einen Euro bezahlen — zwei Stunden Parken.“ Einstimmig zur Kenntnis genommen wurde außerdem der Rechnungsabschluss der Stadt Wels 2021, der einen Überschuss von 17,1 Mio. Euro aufweist.

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