Wer holt sich den ersten Matchball?

Heimvorteil soll für Gmunden im Finale diesmal kein Nachteil sein

Enis Murati (l.) und die Swans wollen im Final-Duell mit Kapfenberg (Justin Briggs) mit Vollgas auf 2:1 stellen.
Enis Murati (l.) und die Swans wollen im Final-Duell mit Kapfenberg (Justin Briggs) mit Vollgas auf 2:1 stellen. © APA/EXPA/Eisenbauer

Am 18. Mai 2011 erspielten sich die Swans Gmunden zum letzten Mal einen Matchball auf den Meistertitel, gingen gegen Oberwart mit 2:1 in Führung. Exakt zehn Jahre später soll es erneut so weit sein.

Diesmal benötigen die Traunseestädter am Donnerstag (20.15, live ORF Sport+, Sky) einen Heimsieg gegen Kapfenberg — um dann zwei Chancen auf die begehrte Trophäe zu haben. 2011 wurden diese übrigens verspielt.

Murati: „Haben unsere Lektion gelernt“

Doch daran will bei den „Schwänen“ noch keiner denken, die Aufgabe in Spiel drei der diesjährigen Finalserie der Basketball-Superliga ist schwer genug. Die Truppe von Ex-Wels-Coach Mike Coffin wird nach dem Heim-Debakel bis in die Haarspitzen motiviert sein.

„Es steht erst 1:1, aber es ist gut, dass wir uns den Heimvorteil zurückgeholt haben“, betonte Enis Murati. Doch gerade zuhause patzten die Gmundner im heurigen Play-off. Hat der Kapitän dafür eine Erklärung?

„Vielleicht, weil keine Fans da sind. Vielleicht, weil wir es hier etwas auf die leichtere Schulter nehmen“, meinte Murati. Nachsatz: „Aber diese Lektion haben wir aus dem ersten Spiel gelernt.“ Heißt die Swans wissen, dass es erneut eine Leistung wie am Sonntag braucht — von der ersten bis zur letzten Minute. „Wir dürfen auf keinen Fall nachlassen.“

Da wäre ein Comeback von Lukas Schartmüller nicht unwichtig, um den „Stars“ etwas mehr Zeit zum Ausrasten zu verschaffen.

Von Tobias Hörtenhuber

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