„Werden uns weiter vehement für unseren Bezirk einsetzen“

Neuer Freistädter ÖVP-Bezirksparteiobmann Naderer setzt auf Teamarbeit

Obmann Naderer mit seinem Stellvertreter-Team: Holzmann, Miesenberger, Teufer (v. r.) und Schartmüller (l.). Kl. Bild: NR-Abg. Johanna Jachs
Obmann Naderer mit seinem Stellvertreter-Team: Holzmann, Miesenberger, Teufer (v. r.) und Schartmüller (l.). © Haubner

Es gebe einen „sehr breiten Themenbogen“ in der politischen Arbeit im Bezirk. „Wir sind daher auch breit aufgestellt.“ Bereits beim Eingangsstatement wird klar: Der neue Freistädter ÖVP-Bezirksparteiobmann Josef Naderer – er folgte wie berichtet auf Gabriele Lackner-Strauss – setzt auf Teamarbeit und Ausgewogenheit.

Ausgewogenes Team deckt alle Bereiche ab

Im 15-köpfigen Vorstand gebe es eine regionale Verteilung und eine Mischung aus erfahrenen und jungen Kräften. Die Gruppe aus Obmann und Stellvertretern besteht aus drei Männern und drei Frauen.

„Wir werden uns weiter vehement für unseren Bezirk einsetzen und für die Region etwas weiterbringen“, gibt Naderer die Richtung vor. Bei der Infrastruktur dränge man etwa auf einen Weiterbau der Mühlviertler Schnellstraße S10 und einen Ausbau der Schienenverbindung von Pregarten nach Linz. Auch der Glasfaser-Ausbau für schnelles Internet sei ein Ziel. „Es gibt das Bewusstsein, dass die Gemeinden zusammenarbeiten müssen“, weiß Naderer, der auch Bürgermeister von Tragwein ist.

Gute Raumordnung bringt Investitionen für die Orte

Für die Stärkung des ländlichen Raums steht auch sein erster Stellvertreter Johann Holzmann, Bürgermeister von Königswiesen: „Die Frage der Raumordnung betrifft uns massiv, denn eine gute Raumordnung führt zu Investitionen und Entwicklung im ländlichen Raum.“ Wesentlich sei dabei die Entwicklung der Ortskerne.

Den Wert der rund 2500 bäuerlichen Betriebe im Bezirk und der regionalen Lebensmittel-Sicherheit betonte Bundesrätin und Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger.

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Künftig wolle man die Aktivitäten der Direktvermarkter noch besser bündeln.

„Regionales Einkaufen ist gelebter Klimaschutz“

Denn „regionales Einkaufen ist gelebter Klimaschutz“. Wesentlich seien auch Unterstützungen für Familien sowie für das Ehrenamt.

Man denke auch bei regionalen Aktivitäten stets „den ganzen Bezirk mit“, sagte die Freistädter Bürgermeisterin Elisabeth Teufer.

„Wir denken immer den ganzen Bezirk mit“

So profitieren beim Inkoba-Gebiet Freistadt Süd 27 Gemeinden durch gemeinsame Kommunalsteuer-Einnahmen. Zudem stärke man damit das Klinikum Freistadt.

Für Ausbau und bessere Vernetzung des öffentlichen Verkehrs plädiert der Hirschbacher Bürgermeister Wolfgang Schartmüller, der als Linz-Pendler genau weiß, wovon er spricht. Öffis müssten „praktikabler und einfacher nutzbar werden“. Zudem gelte es, etwa mittels Inkoba-Gebieten die Arbeit näher zu den Menschen zu bringen. „Das ist sozial, gut fürs Klima und bringt Steuern für die Gemeinden.“ ch

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