Wie aus einem Euro sechs werden

Oberösterreich holt sich die Förder-Gelder aus Brüssel nicht nur ab

Landeshauptmann Thomas Stelzer mit EU-Kommissarin Elisa Ferreira in Brüssel.
Landeshauptmann Thomas Stelzer mit EU-Kommissarin Elisa Ferreira in Brüssel. © Land OÖ/Mayrhofer

Die zweitägige Brüssel-Visite nutzte Landeshauptmann Thomas Stelzer zu intensiven Arbeitsgesprächen, unter anderem mit Elisa Ferreira.

Danach lobte die Portugiesin, als Kommissarin zuständig für Kohäsion und Reformen, die Rolle Oberösterreichs: „Das Land ist sehr effizient bei der Verwaltung, Oberösterreich ist ein Pionier bei der Vereinfachung der Abläufe“, so Ferreira.

Konkret geht es um Abrechnungsmethoden, die es für die Anwender leichter machen. „Das freut uns natürlich, weil die Verwaltung nicht jeden Tag so gelobt wird“, betonte Stelzer.

Erfreut präsentierte der Landeshauptmann auch die aktuellen Zahlen. In der Periode von 2014 bis 2020 unterstützte der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) das ausgegebene Ziel „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ österreichweit mit 536 Millionen Euro.

Auf Oberösterreich entfielen dabei 103 Millionen für insgesamt 385 Projekte in den Bereichen Forschung und Entwicklung, KMU, Tourismus, Energieeffizienz, CO2-Reduzierung und nachhaltige Stadtentwicklung.

Regionalförderung ist ein Erfolgsprogramm

Wobei es unterm Strich nicht bei 103 Millionen blieb: „Wir haben nicht nur keinen Förder-Euro in Brüssel liegen gelassen, sondern durch diesen Betrag wurden Investitionen im sechsfachen Wert ausgelöst“, erklärte Stelzer.

Zudem wächst die Fördersumme für die aktuelle Periode (bis 2027) auf rund 123 Millionen: „Die Regionalförderungen in OÖ sind ein echtes Erfolgsprogramm.“

Von Roland Korntner aus Brüssel

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