Wieder mehr als 2.300 Neuinfektionen

In Österreich sind in den vergangenen 24 Stunden 2.329 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 registriert worden. Die Zahl liegt wieder über dem Schnitt der vergangenen Woche, da kamen täglich 2.218 Neuinfektionen hinzu.

Die Zahl der Toten stieg seit Donnerstag um 29, seit Beginn der Pandemie sind 10.055 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Weiter rückläufig war die Zahl der Covid-19-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Im Spital befinden sich derzeit 1.866 Erkrankte, um 78 weniger als am Vortag. Davon müssen 517 Menschen auf Intensivstationen betreut werden, zehn weniger als am Donnerstag. Innerhalb der vergangenen Woche gab es bei den Schwerkranken einen Rückgang von 41 Patienten (minus 7,3 Prozent). Ähnlich viele Menschen mussten zuletzt Ende März auf Intensivstationen behandelt werden. Am 28. März waren es 519 Schwerkranke.

Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag am Freitag bei 174,4, nach 175,4 am Donnerstag. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Tirol mit 212,6. Dort ist auch die neue Variante B1.1.7+E484K bereits dominant, in der Vorwoche wurde diese Mutation bei 52 Prozent der Sequenzierungen festgestellt. Wie auch die Ampel-Kommission in ihrer jüngsten Analyse schreibt, wird angenommen, dass diese Variante die Wirksamkeit des Impfschutzes reduziert. „Es gilt daher die Verbreitung der Variante durch geeignete Maßnahmen lokal zu begrenzen, da sie den Impferfolg signifikant reduzieren könnte“, forderten die Wissenschafter in ihrem Kurzbericht.

Seit Beginn der Pandemie vor rund 14 Monaten haben sich bereits 604.823 Menschen nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert, das sind rund 6,8 Prozent der Bevölkerung. 568.213 Menschen gelten als wieder genesen. Am Freitag gab es in Österreich 26.555 aktive Fälle, um 400 weniger als am Donnerstag.

Die meisten Neuinfektionen seit Donnerstag wurden wieder mit 490 in Wien registriert. In Oberösterreich kamen 413 neue Fälle hinzu, in Niederösterreich 385, in der Steiermark 357 und in Tirol 206. Vorarlberg verzeichnete 166 weitere Infizierte, Kärnten 130, Salzburg 129 und das Burgenland 53.

Seit Donnerstag wurden 29 weitere Todesfälle verzeichnet, durchschnittlich kamen in der vergangenen Woche täglich mehr als 30 hinzu. Seit vergangenen Freitag wurden 212 Todesfälle registriert, am Freitag waren es somit bereits 10.055 Tote. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 113 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 280.891 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 82.983 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate der PCR-Tests betrug 2,8 Prozent. Im Wochenschnitt waren es täglich mehr als 65.000 PCR-Tests, von denen 3,4 positiv ausfielen.

In ganz Österreich sind am Donnerstag 65.466 Impfungen durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 1.930.800 bereits eine Teilimpfung erhalten: Das sind 21,7 Prozent der Gesamtbevölkerung. 762.975 und somit 8,6 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

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Am höchsten ist die Durchimpfungsrate weiter in Tirol mit 26,1 Prozent. Dort hat jedoch die Bevölkerung im Bezirk Schwaz im Rahmen einer Studie von der EU zusätzliche 100.000 Impfdosen erhalten. Im Burgenland sind 25,2 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Vorarlberg 24,3 Prozent. Nach Niederösterreich (23,2), Kärnten (22,7), Oberösterreich (20,3), Wien (19,7) und der Steiermark (19,6) bildet Salzburg weiterhin das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 18,8 Prozent.

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