Wien-Wahl wirft ihre Schatten voraus

HC Strache sammelt noch, SPÖ und ÖVP positionieren Spitzenkandidaten

Nach der Wien-Wahl wird der Wiener Gemeinderat neu besetzt — im Bild eine Sitzung zum Corona-Hilfspaket im März.
Nach der Wien-Wahl wird der Wiener Gemeinderat neu besetzt — im Bild eine Sitzung zum Corona-Hilfspaket im März. © APA/Rieder

Bis 14. August haben Kleinparteien, die nicht ausreichend stark im Landtag und Gemeinderat vertreten sind, aber bei der Wien-Wahl am 11. Oktober antreten wollen, noch Zeit, Unterstützungserklärungen zu sammeln.

Einige sind laut eigenen Angaben schon fast am Ziel. Das Team HC Strache sowie „Links“ zeigen sich sehr zuversichtlich, in ganz Wien auf Landtags- und Bezirksebene auf die Stimmzettel zu kommen. Für das Antreten auf Landesebene braucht man für jeden der 18 Wiener Wahlkreise 100 Unterschriften, für eine Kandidatur für die Bezirksvertretung jeweils 50.

„Wir sind im Endspurt”, berichtet Christian Höbart, Generalsekretär vom Team HC Strache auf APA-Nachfrage. In den Wahlkreisen fehlen lediglich in Hietzing noch Unterschriften, um auf die 100 notwendigen zu kommen. Auf Bezirksebene müssen noch in Neubau und der Josefstadt eine „Handvoll Unterschriften“ gesammelt werden.

Ob Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache selbst überhaupt kandidieren darf, muss noch die Wahlbehörde entscheiden. Schließlich wird derzeit nach entsprechenden Anzeigen geprüft, ob Straches Wohnsitz überhaupt in Wien ist oder doch in Niederösterreich.

Aber auch die SPÖ begann am Montag mit einer „Unterstützungsbewegung“ für ihren Spitzenkandidaten, Bürgermeister Michael Ludwig. Und die ÖVP startete ebenfalls mit einer Sommerkampagne in den Vorwahlkampf. Die Türkisen plakatieren dabei ihren Spitzenkandidaten, Finanzminister und Landesparteichef Gernot Blümel.

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Die Motive zeigen Blümel im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern — einmal beim Heurigen, einmal am Donaukanal. Die zugehörigen Slogans: „Reden wir über Wien“ und „Sein Anliegen. Unsere Stadt.“. Wer mit dem Wiener ÖVP-Chef direkt in Kontakt kommen möchte, kann das am Mittwoch im Rahmen des Web-Formats „Sag’s dem Blümel“ tun.

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