Wiener Gespräche zu Iran-Atomabkommen gehen weiter

Die Wiener Gespräche über eine Rettung des Atomabkommens mit dem Iran (JCPOA) werden am heutigen Mittwochnachmittag wieder aufgenommen. Dies teilte der Auswärtige Dienst der EU (EAD) mit. Zuletzt standen die Zeichen wieder verstärkt auf Konfrontation. Der Iran verfügt nämlich laut einer Schätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über 2,4 Kilogramm an fast waffentauglichem Uran – fast 16 mal so viel wie das Atomabkommen erlaubt.

An den Gesprächen nehmen die Vertreter der Signatarstaaten China, Frankreich, Deutschland, Russland, Großbritannien und Iran sowie der EU teil. Geleitet werden die Verhandlungen vom Vizechef des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD), Enrique Mora.

In den Verhandlungen geht es um eine Rückkehr der Vereinigten Staaten in die sogenannte „Gemeinsame Kommission des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans“ (JCPOA) und darüber, wie eine volle und effektive Umsetzung des Iran-Atomabkommens sichergestellt werden kann. Die USA stiegen 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus dem Abkommen aus, seither verabschiedete sich auch der Iran von fast allen technischen Vorgaben in dem Deal.

Nur im Fall einer Einigung kann der Iran auf weniger Sanktionen und mehr Ölausfuhren hoffen.

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