Wiener Linien weisen mit Piktogramm auf Maskenpflicht hin

Ab kommenden Dienstag ist auch in öffentlichen Verkehrsmitteln das Tragen einer Schutzmaske bzw. einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Die Wiener Linien weisen ihre Fahrgäste mit einem eigenen Piktogramm auf die neue Regelung hin.

Die Kleber, die einen stilisierten Kopf mit Maske in einem blauen Kreis zeigen, werden über das Wochenende in allen Fahrzeugen und in U-Bahn-Stationen aufgebracht.

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©APA/APA (WIENER LINIEN)

Grafisch ist das Symbol an jene Piktogramme angelehnt, die schon jetzt in den Hauptstadt-Öffis etwa auf das Ess- und Rauchverbot oder die Leinenpflicht bei Hunden hinweisen. „Bitte Mund und Nase bedecken!“, heißt es im dazugehörigen Schriftzug. Nicht nur optisch, sondern auch mit Durchsagen und auf den Überkopfanzeigen in den Haltestellen werden Fahrgäste auf die Corona-Maßnahme aufmerksam gemacht. Sie sind jetzt schon zu hören bzw. ab Dienstag zu lesen.

Laut Wiener Linien gilt die Maskenpflicht grundsätzlich in allen Fahrzeugen, darüber hinaus aber auch in jenen Stationsbereichen, die man nur mit einem gültigen Ticket betreten darf. Soll heißen: Nutzt man etwa eine U-Bahn-Haltestelle lediglich als Unterführung, betritt dabei aber Bereiche hinter den Entwerterautomaten, muss eine Maske bzw. ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, erklärte ein Sprecher auf APA-Nachfrage.

Das Verkehrsunternehmen machte am Donnerstag zudem darauf aufmerksam, dass man auch in Corona-Zeiten Jobs anbiete. Gesucht werden allein 70 Buslenkerinnen und Buslenker mit D-Schein sowie Fahrpersonal für Straßenbahnen und Werkstättenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, teilte Geschäftsführerin Alexandra Reinagl per Aussendung mit. Die Bewerbungsgespräche werden aus Sicherheitsgründen derzeit online durchgeführt.

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